Mnesia – eine Gedenkstätte mit Anfang und Ende

By SMECA  -  On 07 Jun, 2021 -  0 comments

Erinnern schafft Gemeinschaft. Erinnerungen machen menschlich. Die eigene Vergangenheit wird jedoch immer häufiger auf externe Festplatten ausgelagert, dem Körper entzogen. Werden die eigenen Neuronen also bald überflüssig? Und wie schafft man wieder Bedeutung bei einer fast komplett und permanent abrufbaren Vergangenheit? In MNESIA tritt das Publikum in einen Gedenkraum des aktiven Erinnerns. Durch vielfältige Stimulation unserer Sinne trainieren wir Neuronen und Synapsen und überschreiben Erinnerungen. Du erlebst eine längere hörstückartige Passage, während du in die eigenen Erinnerungsräume eintauchen kannst. Im Austausch mit anderen suchen wir zwischen neurowissenschaftlichen Fakten, magischem Realismus und subjektiver Vorstellungskraft nach möglichen kollektiven Geschichten und vergessen Geglaubten. Was taucht auf in der Leere?

Am 23. und 24.09.2021 findet „Mnesia“ statt, eine partizipative online Performance auf Telegram und Zoom bei der unser Mitglied Dominic Röthlisberger als Sounddesigner und Musiker mitwirkt. Die Sprache der Veranstaltung ist Deutsch mit englischen Untertiteln.

Gastgeber ist das Kleintheater Luzern,
Reservation unter rebekka.bangerter@outlook.com